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Roßtal gibt bei der Kindertagesstätte Gas

Der Beitrag »Roßtal gibt bei der Kindertagesstätte Gas« wurde am 27.09.2017 veröffentlicht auf der Online-Plattform nordbayern.de – dem Onlinedienst von Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung.

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» Bei etwa gleichen Kosten wie für einen gewöhnlichen Stein-Beton-Bau und auch mindestens derselben Haltbarkeit dauert die Errichtung bei einem Holz-Beton-Hybrid aber nur etwa halb so lange.«

 

ROSSTAL – Eine neue viergruppige Kindertagesstätte entsteht gleich neben der Mittelschule – in rekordverdächtigem Tempo. Nur etwa fünf Monate nach der ersten Einmessung konnte Bürgermeister Johann Völkl jetzt mit Landrat Matthias Dießl, den Baubeteiligten, Anwohnern und Gästen das Richtfest feiern.

Das neue Gebäude für zwei Krippen- und zwei Kindergartengruppen ist ein Holz-Beton-Hybrid, wie Planer Markus Hilpert vom Fürther Büro Hilpert & Kretschy erklärte. Das heißt: Alle Außen- und Innenwände sind aus vorgefertigten Holztafeln, die vor Ort nur noch montiert werden. Die Decken dagegen sind aus Spannbeton. Der Architekt: „Mir ist in der ganzen Metropolregion bisher kein anderer Bau dieser Art bekannt. Das ist wirklich eine Besonderheit.“

Hilpert zufolge vereint der Hybridbau die Vorteile beider Materialien bezüglich Wärmeschutz, Bauphysik, Schallschutz, Brandschutz und Wärmespeicherung. Bei etwa gleichen Kosten wie für einen gewöhnlichen Stein-Beton-Bau und auch
mindestens derselben Haltbarkeit clauert die Errichtung bei einem Holz-Beton-Hybrid aber nur etwa halb so lange.

Für den Markt Roßtal als Bauträger wohl ein entscheidender Faktor, denn inzwischen steigen dort die Geburtenraten wieder. Und durch den Zuzug junger Familien wachse die Kinderzahl noch weiter, so Bürgermeister Völkl beim Richtfest: „Wir mussten möglichst schnell bauen, um darauf zu reagieren.“ Laut Völkl wird der Innenausbau bis spätestens 20. Dezember beendet — schon am 8. Januar sollen die ersten Kinder einziehen.

Für das rund 3,1 Millionen Euro teure Projekt gibt es vom Freistaat eine Förderung in Höhe von etwa 80 Prozent, erklärte Landrat Matthias Dießl in seinem Grußwort. Er lobte, dass mit der Awo Fürth ein neuer Kita-Träger für den Markt gewonnen wurde: „Das fördert die Pluralität und bietet Eltern mehr Optionen bei der Platzwahl.“

Den Online-Beitrag finden Sie auch unter www.nordbayern.de

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