Nicht nur beim Holzsystembau, auch bei der Neuaufstellung der Geschäftsführung beschreitet SÄBU eigene Wege
SÄBU Holzbau entwickelt und realisiert Gebäude in Holzsystembauweise. Der nachwachsende Rohstoff reduziert als leichter Baustoff den Aufwand für Gründung und Fundament, bietet zugleich hohe Tragkraft und speichert CO₂.
In der Manufaktur des Familienunternehmens verbindet SÄBU architektonische Vielfalt mit serieller Planung und Fertigung – und einer klaren Orientierung am Gemeinwohl. Für Gemeinwohl-Unternehmen bedeutet Erfolg mehr als finanzieller Gewinn. „Wir wollen uns auch an unserem Beitrag zum Wohl von Mensch, Umwelt und Gesellschaft messen lassen“, sagt Geschäftsführer Bernhard Häring.
Seit Anfang April bildet er gemeinsam mit Stefan Skupin und Max Weglehner die neue operative Geschäftsführung. Alle drei sind langjährige Mitarbeiter – ein fließender Übergang und eine Nachfolgegeneration mit echter SÄBU-DNA, hoher technischer Kompetenz und gelebter Gemeinwohlorientierung waren zentrale Kriterien. Friedrich Nagel, der SÄBU fast drei Jahrzehnte operativ geleitet hat, bleibt dem Unternehmen als Gesellschafter verbunden. Gesellschafterin Christine Machacek führt weiter in dritter Generation den kaufmännischen Bereich.
Gut geplant ist halb gewonnen
1965 hat SÄBU seine Manufaktur in Ebenhofen aufgebaut, gegründet wurde das Unternehmen 1924. Mit über 100 Jahren Erfahrung zählt SÄBU zu den traditionsreichen Ausnahmen im deutschen Holzbau. Als Pionier des Holzhybridbaus verfügt das Unternehmen über jahrzehntelange Erfahrung auf diesem Gebiet und steht zugleich für eine Vielzahl technischer Entwicklungen. Stillstand war nie eine Option.
Das zeigen auch zahlreiche Aktivitäten, Auszeichnungen und Patente: seit 2016 regelmäßig einer der besten Arbeitgeber im Allgäu beim Great Place to Work® Wettbewerb; 2019 Deutscher Exzellenzpreis in der Kategorie Smart Company; seit 2021 bilanzierendes GWÖ-Unternehmen; 2025 Auszeichnung als eines der 20 familienfreundlichsten Unternehmen Bayerns; Patente auf drei dimensionale, wiederverwendbare Raummodule, die aus logistisch-ökologischen Gründen direkt vor Ort aufgebaut werden.
Gut beraten heißt nachhaltig beraten
„Als Experte für nachhaltigen Objektbau wie Schulen, Kindertagesstätten oder Verwaltungsgebäude legen wir großen Wert auf ganzheitliche und kundenorientierte Beratung“, sagt Vertriebsleiter Max Weglehner. „Unsere besondere Stärke ist die Breite unserer Kompetenz vom Holzbau über den Hybridbau bis zum modularen Bauen“.
So kann SÄBU stets die beste Kundenlösung planen und bauen. „Zum Beispiel hybride Bauweisen mit Stahl oder Beton bei großen Deckenspannweiten oder modulare Systeme für temporäre Gebäude, die später an anderer Stelle wieder aufgebaut werden“, ergänzt Technischer Leiter Stefan Skupin. Projekte wie ein klimapositiver Schulbau in Garching, Kita-Hybridbauten in Dieburg, Rosstal oder Heidenheim sowie Modulbauten an der TH Ingolstadt oder FH Coburg zeigen die Bandbreite der SÄBU-Lösungen.
Kostbarer Rohstoff Holz
Materialeinsatz minimieren, Lebenszyklen verlängern, Wiederverwendung ermöglichen – diese Prinzipien prägen die Bauprojekte von SÄBU. Gleichzeitig reduziert das Unternehmen kontinuierlich seinen CO₂ Fußabdruck: Photovoltaik-Anlage, lange Nutzung von Kapitalgütern, regionaler Bezug der Materialien oder die Arbeitswege der Mitarbeitenden fließen in die CO₂ Bilanz alle zwei Jahre mit ein.
„Nachhaltigkeit ist für uns kein Einzelprojekt, sondern Teil unseres täglichen Handelns“, sagt Bernhard Häring. Vieles ist bei SÄBU möglich – und wird auch umgesetzt.
Der Beitrag »Mit Verantwortung Zukunft bauen« wurde im Juni 2026 im Allgäuer Wirtschaftsmagazins – Themenschwerpunkt Nachhaltigkeit veröffentlicht.
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Stichworte:
Holz-Modulbau, Holzhybridbau, Holzsystembau
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