Kran lässt die neue Kita schweben

Der Beitrag »Kran lässt die neue Kita fliegen« wurde am 30.03.2017 veröffentlicht auf der Online-Plattform der Südwest Presse Online-Dienste GmbH wie auch am 31.07.2017 in der NWZ - Neue Württembergische Zeitung - der Lokalausgabe Göppingen der SÜDWEST PRESSE.

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»Nicht das fliegende Klassenzimmer, aber eine fliegende Kindertagesstätte {Kita} wird derzeit am Eichert mit einem gigantischen Autokran bugsiert.«

 

Nicht das fliegende Klassenzimmer, aber eine fliegende Kindertagesstätte {Kita} wird derzeit am Eichert mit einem gigantischen Autokran bugsiert. Insgesamt rollten bereits drei Schwerlasttransporter mit den ersten 55 von 114 Wandelementen für die neue Kindertagesstätte der Alb-Fils-Kliniken an.

Ende Februar hatten die Verantwortlichen den Spatenstich für die neuen Kindertagesstätte gesetzt, und mittlerweile hat sich an der Kreuzung Eichertstraße und Dr.-Pfeiffer-Straße einiges getan. Die Beton- und Schweißarbeiten an der Bodenplatte, die den Grundriss der Kita bereits erkennen lässt, sind abgeschlossen. Nun sind die ersten, bereits im Werk vorgefertigten Wandelemente, per Kran auf die Bodenplatte gehievt und montiert worden. Bis Mitte April soll die gesamte Außenhülle stehen.

Der Kran hebt die Elemente, die eine Höhe von 3,40 Meter haben und bis zu 12,50 Meter lang sind, von der Ladefläche des Lasters hinüber zur Bodenplatte. Für Minuten schweben die im Durchschnitt 2,5 Tonnen wiegenden Wandelemente über den Köpfen der Arbeiter, während der Kran sie an den vorgesehenen Ort befördert.

Die Wände wurden im Werk des Generalübernehmers Säbu Holzbau in Biessenhofen im Allgäu vorgefertigt. Dort wurden die Wände bereits entsprechend gedämmt und, soweit es technisch möglich ist, die Holz- oder Putzfassaden auf die geschlossenen Bauteile aufgebracht sowie die Fenster eingesetzt. Die Vor­fertigung im Werk dauerte lediglich vier Wochen, die derzeit ­laufenden Montagezeiten des Rohbaus vor Ort am Eichert werden gerade einmal zwei Wochen andauern.

Heute erfolgt laut einer Pressemitteilung der Klinik der erste Montageabschnitt der ebenfalls vorgefertigten Betondecke. Die einzelnen Betondeckenelemente mit einer Breite von 1,20 Meter und eine Länge von bis zu 9 Metern und einem Gewicht von bis zu 10 Tonnen, werden dabei per Kran verlegt. Die Betondecken der von Säbu entwickelten Hy­bridbauweise erlauben große Spannweiten. Außerdem werden sie als Wärmespeicher genutzt.

Sobald die Dachdecker- und Fassadenbauarbeiten abgeschlossen sind, kann ab Mai mit dem Innenausbau begonnen werden. Die Fertigstellung erfolgt noch in diesem Jahr, spätestens zu Jahresbeginn 2018 soll die Kita ihre Tore für die Eltern und Kinder öffnen.

Die Alb-Fils-Kliniken haben sich für die Säbu-Hybridbauweise aus Holzbauelementen, kombiniert mit Betondecken, entschieden, da die neue Kita aufgrund des hohen Vorfertigungsgrads nach nur kurzer Bauzeit und zu möglichst geringen Kosten bezugsfertig sei.

 

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31.03.2017 | Rubrik: Presse, Veröffentlichungen | 0 Kommentare

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